Energie im eigenen Haus sparen: Tipps für jeden Raum

Jana Stark

Stromsparen ist wichtig. Immer wieder ist die Rede davon, dass mehr Strom eingespart werden muss, da ein zu hoher Stromverbrauch schädlich für die Umwelt ist und ganz nebenbei noch unfreundlich zu unserem Konto. Wir alle wissen das. Und dennoch vergessen wir es oft oder uns ist gar nicht bewusst, wo überall ganz einfach Strom eingespart werden kann. Deshalb hier ein paar kleine Tipps für den eigenen Haushalt, um sich darüber bewusst zu werden, was alles Strom frisst und was dagegen getan werden kann. Doch erst einmal die Frage, weshalb Strom überhaupt klimaschädlich ist.

Weshalb ist Strom umweltschädlich?

Die Energie für unseren Strom ist nicht einfach da. Sie muss erst einmal produziert, beziehungsweise gewonnen werden. Und hierfür gibt es unterschiedliche Verfahren. Zum einen wäre da die konventionelle Energiegewinnung in Form von Kernkraft, Kohle, Erdgas oder Erdöl. Bei diesen Vorgehensweisen wird leider unserer Natur erheblicher Schaden zugefügt, da bei der Produktion Naturräume zerstört werden, jede Menge Abgase in die Atmosphäre gelangen oder es zu Unfällen in den Produktionsstätten kommen kann (siehe beispielsweise Fukushima). Des Weiteren wird hier aus endlichen, fossilen Ressourcen Energie gewonnen. Sprich irgendwann werden wir wohl oder übel an den Punkt gelangen, an dem uns diese Vorräte ausgehen. Aus diesen genannten Gründen gibt es schon nationale Abkommen, um nach und nach aus der Energiegewinnung durch konventionelle Verfahren auszusteigen. So hat Deutschland dies für die Atomkraft bereits 2011 beschlossen und in diesem Jahr, 2022, soll nun auch das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet werden. Stattdessen will man vermehrt auf Energie aus regenerativen Quellen setzen. Zu diesen zählen unter anderem Solar- und Windenergie, Wasserkraft und Biomasse, zu welcher beispielsweise Holz oder Biogas zählen. Im Gegensatz zur konventionellen Energiegewinnung wird hierbei wesentlich weniger CO₂ ausgestoßen und ist somit umweltfreundlicher. Mithilfe von regenerativer Energie soll der Klimawandel verlangsamt, beziehungsweise gestoppt werden. Und wie man bereits anhand der vielen, bundesweiten Debatten um Windräder sehen kann, nimmt der Ausbau regenerativer Energiegewinnung maßgeblich zu. Und dennoch wird in Deutschland durchschnittlich jede zweite Wohnung weiterhin mit der Energie durch Erdgas versorgt. 

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich auch auf privater Ebene mit dem eigenen Energieverbrauch auseinanderzusetzen. Nun also zu den Tipps :).

In der Küche

In der Küche sammeln sich jede Menge Geräte, die Strom ziehen, und somit auch jede Menge Möglichkeiten, um den privaten Stromverbrauch zu reduzieren. Fangen wir also mal bei den Kühlgeräten an: Kühlschrank und Gefriertruhe. Im Gegensatz zu Herd und Ofen sind diese beiden Bestandteile der Küche 24/7 an das Stromnetz angeschlossen und gelten somit als wahre Energiefresser. Insgesamt können sie bis zu ein Viertel des privaten Stromverbrauchs ausmachen. Deshalb sollten hier alle Tricks angewandt werden, um das ganze auf ein Minimum zu reduzieren. Und hier fängt man am besten bei der Frage an: Benötige ich überhaupt den gesamten Umfang meiner Kühlgeräte? Im Durchschnitt wird für eine Person 50-100 Liter Volumen bei Kühlschränken gerechnet. Wer also 200 Liter pro Person zur Verfügung stehen hat, sollte einen Blick ins Innere des Kühlschranks werfen und schauen, ob der Platz tatsächlich ausgefüllt wird oder ob es viel Leerraum gibt. Wenn dies der Fall ist, sollte der Kühlschrank durch einen kleineren ausgetauscht werden. (Am besten den eigenen aber nicht wegwerfen, sondern lieber verkaufen :)). Wer seinen Kühlschrank trotz dessen noch nicht hergeben möchte, sollte ihn so gut wie möglich füllen, denn die Gegenstände im Inneren speichern die Kälte und kühlen somit automatisch den Kühlschrank, wodurch Energie eingespart werden kann. Also jegliche Vorräte, Wasser, Saft, Milch, .. einfach mal kühlstellen. Dasselbe gilt für Gefrierschränke. Einfach mal schauen, ob tatsächlich so viel im Haushalt eingefroren wird oder ob der Gefrierschrank zu groß ist. Hier rechnet man durchschnittlich mit 20-30 Liter pro Person. Alle weiteren Kühlgeräte, wie ein Party-Kühlschrank, können bei Nicht-Gebrauch auch einfach mal vom Netz genommen werden. Wer sich ein neues Kühlgerät zulegen möchte, sollte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten, da hierdurch bis zu 50 % Strom eingespart werden kann. Und insgesamt gilt: Kühlgeräte lieber nicht neben Heizgeräten oder Geräten, die Wärme absondern, aufstellen. Also auch nicht neben Ofen, Herd oder Spülmaschine. Auch bei der Einstellung der Kühlgeräte sollte bewusst vorgegangen werden, denn bereits 1 °C Unterschied, kann zu einem 6%-igen Anstieg des Stromverbrauchs führen. Die optimale Temperatur für einen Kühlschrank liegt bei 7 °C, bei einem Gefrierschrank beträgt diese minus 18 °C. Doch nicht nur die falsche Temperatureinstellung bei euren Kühlgeräten kann Strom fressen, sondern auch die Eisschicht, die sich im Laufe der Zeit doch sehr gerne im Inneren der Geräte absetzt. So kann bereits eine 5 mm dicke Eisschicht den Energieverbrauch um ganze 30 % steigern. Deshalb ist es sinnvoll, die Kühlgeräte regelmäßig abtauen zu lassen. Dies hat auch noch zusätzlich den positiven Effekt, dass sich dadurch die Lebensdauer eben selbiger verlängert. Im Alltag sollte bei der Benutzung der Kühlgeräte auch weiterhin bewusst vorgegangen werden. Das heißt: Keine warmen Lebensmittel in den Kühlschrank stellen, lieber erstmal draußen abkühlen lassen, und die Kühlschranktüren nicht zu lang offen stehen lassen. Versucht also zu vermeiden aus Langeweile immer wieder den Kühlschrank heimzusuchen oder ohne Plan darüber, was man eigentlich braucht, an den Kühlschrank zu gehen. 

So, das war jetzt erstmal genug zu euren Kühlgeräten. Kommen wir also nun zu den weiteren Geräten in der Küche ;). Wie beispielsweise die Spülmaschine. Hier kann bei der richtigen Verwendung praktischerweise Strom und Wasser gleichermaßen gespart werden. Um dies zu erreichen, sollte die Spülmaschine so selten wie möglich genutzt werden. Am besten also immer nur laufen lassen, wenn sie tatsächlich voll ist. Die Spülmaschine dann aber nicht einfach auf einem Kurzprogramm spülen lassen, da dieses trotz kürzerer Zeit wesentlich mehr Wasser und Strom benötigt. Besser ist hier das ECO-Programm oder ein Spülprogramm bei niedriger Temperatur, ca. 45 °C bis 55 °C. Und wie auch bei Kühlgeräten gilt hier bei Neuanschaffung auf die Energieeffizienzklasse zu achten, denn dies kann bis zu 30 % Strom einsparen. Natürlich fehlt jetzt noch der Hauptbestandteil der Küche, wofür sie eigentlich da ist und am meisten genutzt wird: Das Kochen. Beim Benutzen des Herdes oder des Backofens gilt, dass Vorheizen inzwischen relativ unnötig ist. Besser ist es, die Geräte erst anzuschalten, wenn sie direkt danach gebraucht werden und dafür einige Minuten eher ausschalten, um die Restwärme zu nutzen. So kann die Energie und der Strom bei Gebrauch voll und ganz ausgenutzt werden und es kommt kaum mehr zu Stromverschwendung. Beim Backen sollte grundsätzlich lieber zum Umluft-Programm gegriffen werden, da das im Vergleich zu Ober-/Unterhitze bis zu 15 % Strom einspart. Beim Kochen solltet ihr darauf achten, dass der Topf oder die Pfanne genau auf den Herd passt. Denn wenn die Platte größer als der Topf ist, geht unnötige Energie verloren. Wer das ganze noch mit einem Deckel abdeckt, spart zusätzlich weitere Energie ein, da so keine Wärme verloren geht und das Gericht schneller fertig ist. Wenn Lebensmittel in Wasser gekocht werden müssen, sollte die Wassermenge grundsätzlich sehr genau an das Volumen der Lebensmittel angepasst werden, damit nicht unnötig viel Wasser erhitzt werden muss. Insbesondere bei Elektroherden ist es energieeffizienter, das Wasser erst einmal in einem Wasserkocher zu erhitzen. Dabei sollte jedoch auch hier nur die benötigte Menge Wasser erhitzt werden. 

Die Waschküche

Kommen wir nun von der Küche zur Waschküche :). Hier gelten so ziemlich die gleichen Tipps wie beim Thema Wassersparen. Das heißt: Waschmaschine immer voll beladen und keine Waschgänge mit halbvoller Wäschetrommel durchführen. Vorwäsche ist dank effektiven Waschmitteln heutzutage unnötig. Und am besten immer im ECO-Programm und bei niedrigen Temperaturen waschen, 30 °C bis 40 °C. Dies dauert zumeist länger, jedoch ist es praktischerweise auch effektiver für eure Wäsche, da hier die Sauberkeit durch eine längere Einwirkzeit erzielt wird. Gleichzeitig werden die Textilien dadurch nachhaltig geschont und erhalten eine längere Lebenszeit. Auf Wäschetrockner sollte, wenn möglich, gänzlich verzichtet werden, da sie unnötige Strom- und Geldschlucker sind. Also lieber der Wäsche die Zeit geben, an der frischen Luft zu trocknen. Wer jedoch aus bestimmten Gründen nicht darauf verzichten will oder kann, sollte bei der Waschmaschine einen hohen Schleudergang einstellen. Dadurch ist die Wäsche bereits weniger nass, wenn sie in den Trockner kommt und benötigt nicht so viel Zeit, bis sie endgültig trocken ist. Wenn die Wäsche dann einmal trocken ist, wird sie oftmals noch gebügelt. Bei vielen Kleidungsstücken ist dies jedoch tatsächlich nicht nötig. Ungewünschte Falten können bereits beim Trocknen an der Wäscheleine durch korrektes Aufhängen vermieden werden. Deshalb sollten wirklich nur die Textilien gebügelt werden, bei denen es notwendig ist, wie zum Beispiel Hemden. Und hier eignet sich auch der gleiche Tipp wie beim Kochen und Backen: Das Bügeleisen schon vor Beendigung ausschalten und mit der Resthitze arbeiten. Und natürlich bei Neuanschaffung: Auf die Energieeffizienzklasse achten. 

Kommunikation

Der private Stromverbrauch im Bereich der Kommunikation hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen und macht knapp ein Drittel der im Haushalt verbrauchten Energie aus. Zu diesem Bereich zählen jegliche Geräte, mit denen wir gerne unsere Freizeit gestalten oder die wir, insbesondere in unserer heutigen Zeit, für Homeoffice oder Homeschooling benötigen: Laptops, Fernseher, Smartphones, Gaming-PCs, .. Da diese meist nur zur persönlichen Unterhaltung dienen, können wir hier den Energieverbrauch problemlos reduzieren. Fangen wir also mal bei dem Fernseher an. Wie in den Elektronik-Geschäften zu sehen ist, geht der Trend immer mehr zu noch größeren Bildschirmen. Aber je größer ein Bildschirm ist, desto höher natürlich auch der Energieverbrauch. Deshalb, auch wenn es natürlich den Kino-Effekt einbüßt, sollte am besten zu kleineren Bildschirmgrößen gegriffen werden. Wer gar nicht so viel TV schaut, kann sich überlegen, ob ein Laptop vielleicht nicht ausreichend ist, da man inzwischen eigentlich alles darüber schauen kann. Insgesamt sollte ein größerer Fokus auf Laptops gesetzt werden, da diese im Vergleich einfach sehr wenig Strom verbrauchen. So kann beispielsweise der Desktop-PC auch durch solch einen ersetzt werden. Meist reicht auch ein Laptop völlig für den alltäglichen Gebrauch aus. Wer jedoch höhere Ansprüche hat, kann sich mal nach Laptops speziell für Grafik-Arbeiten oder das Gaming umschauen, denn hier gibt es mittlerweile auch sehr gute Angebote. Noch stromsparender sind Tablets. Insbesondere bei PCs, Laptops und Fernsehern ist die Verwendung von schaltbaren Steckleisten sehr sinnvoll. Dort können alle Geräte, die gleichzeitig angeschaltet werden müssen, eingesteckt werden. So wird das Ausschalten wesentlich erleichtert und die Gefahr dabei ein Gerät zu vergessen minimiert sich. Nach Gebrauch sollten Elektrogeräte grundsätzlich ausgeschaltet werden, da selbst der Stand-by- oder Energiespar-Modus weiterhin Strom zieht. Dasselbe gilt für den WLAN-Router. Damit dies jedoch nicht immer zu einem lästigen Ein- und Ausschalten wird, kann man bei den Einstellungen auch ein Zeitfenster für Inaktivität einrichten. Auch durch eine bewusste Nutzung des Smartphones kann bereits Energie gespart werden. So ist es sinnvoll, das Handy nachts auszuschalten oder in den Flugmodus zu wechseln. Dadurch muss es seltener aufgeladen werden. Des Weiteren sollten alle Funktionen und Programme, die im Hintergrund laufen und nicht genutzt werden, aber dennoch Energie verbrauchen, ausgestellt werden. Das gilt allerdings nicht nur für Smartphones, sondern natürlich auch für PCs, Laptops und Tablets. Insgesamt sollte darauf geachtet werden, Ladegeräte nach Aufladen wieder aus der Steckdose zu nehmen, die Helligkeit der Bildschirme zu reduzieren und Elektrogeräte nicht zu oft wechseln. Denn bei der Neuproduktion von solchen Geräten wird eine große Menge Energie verbraucht, ganz zu schweigen von seltenen Ressourcen, die hierfür verwendet werden. Deshalb lieber die Geräte bis zum endgültigen Ableben nutzen, sachgerecht entsorgen und dann entweder zu gebrauchten Geräten greifen oder zu besonders energieeffizienten. 

Beleuchtung

Bei der Beleuchtung im eigenen Heim kann bereits durch das eigene Verhalten einiges an Strom gespart werden. Ganz einfach angefangen damit, das Licht immer dann auszuschalten, wenn man sich nicht mehr im Raum befindet oder wenn es das Sonnenlicht unnötig macht zusätzlich den Raum noch künstlich zu beleuchten. In manchen Bereichen der Wohnung sind Bewegungsmelder sehr sinnvoll. Diese eignen sich insbesondere für die Räume, in denen man meist nur durchgeht oder sich generell sehr kurz aufhält, wie beispielsweise Flure oder Treppenhäuser. Um bei der Beleuchtung noch mehr Strom einzusparen, sollte bei der Auswahl grundsätzlich zur LED-Lampe gegriffen werden, da diese sogar energieeffizienter als Energiesparlampen sind. Die LED-Lampe ist zwar in der Anschaffung meist etwas teurer, jedoch gleicht sich das durch Einsparen im Stromverbrauch und einer längeren Lebensdauer wieder aus. Dies sollte ebenfalls bei Tisch- und Stehlampen beachtet werden. Bei diesen ist es wichtig, sie zusätzlich noch vom Strom zu nehmen, da sie, wie auch alle anderen Elektrogeräte, nach dem Ausschalten so weiterhin Strom ziehen können. Doch nicht nur in der Auswahl der richtigen Lampe kann Energie gespart werden, sondern auch ganz simpel bei der Raumgestaltung. Bereits die richtige Wandfarbe kann dafür sorgen, dass der Raum heller wirkt und durch Reflexion des Lichtes nicht mehr so viele Lampen benötigt werden. Zusätzlich können helle Lampenschirme die Leuchtkraft von Lampen verstärken, wodurch nicht mehr alle Lampen in einem Raum eingeschaltet werden müssen. Und auch wenn Fensterdekoration einen Raum freundlicher gestalten kann, hält diese leider das natürliche Licht davon ab, so effektiv wie möglich einen Raum zu beleuchten. Deshalb hier nur auf das Nötigste setzen;). 

Im Bad

Im Bad kann ganz einfach Strom gespart werden, indem man Wasser spart, insbesondere Warmwasser. So hat das Ganze dann einen doppelten positiven Effekt. Das heißt, Hände am besten mit kaltem Wasser waschen. In Bädern, in denen kaum bis gar kein Warmwasser benötigt wird, wie beispielsweise dem Gäste-WC, können die Leitungen auch vom Warmwasserspeicher genommen werden. Hier besteht zudem die Möglichkeit Zeitschaltuhren oder einen Thermo-Stopp zu integrieren, durch welche nur zu bestimmten Zeiten Warmwasser verfügbar ist. Für die restlichen Bäder kann beim Untertischspeicher die Temperatur bedarfsgerecht angepasst werden. 60 °C reichen meist vollkommen aus und senken so schonmal im Voraus den Energieverbrauch. Für Dusche und Badewanne eignen sich spezielle Sparduschköpfe und für Wasserhähne Strahlregler, sogenannte Perlatoren. Durch diese wird beim alltäglichen Verbrauch weniger Warmwasser benötigt. Wem es möglich ist, kann auch den Warmwasserspeicher gegen einen elektronischen Durchlauferhitzer austauschen. Diese erwärmen nur dann das Wasser, wenn es tatsächlich benötigt wird, wodurch hier bereits einiges an Strom eingespart werden kann. Und zu guter Letzt als Tipp im Bad: Haare Lufttrocknen lassen ;). Schont zum einen die Haare und zum anderen den Stromverbrauch.

Stromanbieter wechseln

Und natürlich kann mit einem Wechsel des Stromanbieters auch schon sehr viel getan werden. Dabei spart man zwar kein Strom, unterstützt aber die regenerative Energiegewinnung und vermeidet indirekten CO₂-Ausstoß durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Brennstoffquellen. Bei der Wahl des Stromanbieters sollte jedoch auf bestimmte Siegel geachtet werden, da nicht jeder Öko-Strom auch gleich nachhaltig ist. Das ok-power-Siegel oder das Grüner-Strom-Label beispielsweise garantierten, dass die jeweiligen Stromanbieter tatsächlich den Ausbau regenerativer Stromerzeugung unterstützen und fördern. 

Wer noch ein wenig mehr Zeit und Muße in das Projekt Stromsparen im Haushalt investieren möchte, kann sich mal über einen Austausch der alten Heizungspumpe informieren oder für Geräte wie Spülmaschine und Waschmaschine beim Hersteller anfragen, ob diese direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden können. Auch eine eigene Solarthermieanlage kann den hauseigenen Stromverbrauch reduzieren und nachhaltig machen. Jedoch sind dies alles Maßnahmen, die viel Zeit, Überlegung und Geld kosten. Deshalb erstmal lieber klein mit den oben genannten Tipps anfangen ;).

 

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