Das Problem mit dem Wegschmeißen

Es gab mal eine Zeit, da wurde mit Plastik anders umgegangen als in der heutigen Zeit. Man behandelte es im Endeffekt wie beispielsweise Glas und verwendete es häufiger als ein einziges Mal. Denn an sich ist Plastik ja eine tolles Material, welches sich für vielfältige Zwecke nutzen lässt.

Doch im Zuge der Zeit, vor allem in westlichen Ländern, wurde aus dem wieder benutzbarem Plastik immer mehr die Einweg-Plastikverpackung. Sei es für Getränke, Essen oder wie in unserem Bereich, Waschmittelpackungen.
Durch den technischen Fortschritt wurde es ermöglicht Kunststoffe so günstig und variabel wie möglich herzustellen und für den Verbraucher wurde es immer einfacher jederzeit zu konsumieren und sich der Verpackungen einfach und schnell zu entledigen.
Der Startschuss hierfür war im Übrigen die Umstellung von Coca-Cola von ihren Glasflaschen auf Einweg-Glasflaschen im Jahr 1978.

Im Zuge der Globalisierung wurde diese Entwicklung immer rasanter, da natürlich durch neue Handelsmöglichkeiten, sich auch die Verpackungen immer weiter anpassen mussten. Praktischer und vor allem leichter sollen diese sein!

So sind ⅓ des aktuell produzierten Plastiks Einwegverpackungen, welche nur eine Nutzungsdauer von wenigen Minuten besitzen und danach wieder im Müll landen.

Konsum von Einwegplastik

Mittlerweile wurden seit 1950 ca. 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert und im Schnitt produziert jeder Mensch 0,74 kg Müll am Tag. Hierbei steigt die Menge vor allem mit zunehmendem Wohlstand.

Dementsprechend stammen die Haupt produzierenden und -konsumierenden aus China, Westeuropa und Nordamerika. Im Gegensatz dazu leidet der Rest der Welt vor allem unter den Massen an Plastikmüll, welche jeden Tagen um den Globus geschifft werden.
Denn wirklich recycelt werden hiervon nur ca. 10%. Heißt selbst wenn oft recycelbares Plastik draufsteht, wird dies nicht getan. 

Export von Plastik

Aus diesen Gründen stehen führende Unternehmen auch immer mehr unter Druck und müssen versuchen Alternativen mit wiederverwendbaren, recycelbaren oder kompostierbaren Materialien zu finden.
Trotzdem dominieren aktuell weiterhin Einwegkunststoffe und man findet Alternativen aktuell nur in Nischen, welcher jedoch immer größer werden.


So wurden in den letzten Jahren beispielsweise viele Unverpacktläden eröffnet, welche genau dieses Problem der Einwegverpackungen angehen und auch viele Startups begeistern mit neuen Verpackungsvarianten und Transportketten, um Ihren Teil beizutragen.

So auch Kuno!